Selbstfürsorge oder Selbstfürsorge? Zwischen Pausen und Produktivität

Selbstfürsorge im Alltag – ein Modewort?

Du willst Menschen unterstützen, sich mit sich selbst zu verbinden?
Im Kontakt mit der Natur zu kommen? Einander zu begegnen?
Selbstfürsorge ist ein wichtiger Bestandteil.
Auch wenn es zur Mode geworden ist und überall proklamiert wird, dass es nicht egoistisch ist. Die Phrase „You can’t pour from an empty cup“ ist so oft erzählt, dass Self-Care beinahe einen schlechten Ruf bekommt.

Selbstfürsorge zwischen Vorsatz und Realität

Selbstfürsorge im Alltag ist für viele eher ein Vorsatz als gelebte Realität. Gute Vorhaben, und dann findest du dich ständig im Tun wieder? Du startest den Tag früh, markierst sogar eine Sporteinheit oder einen Spaziergang im Kalender. Doch dann sagst du dir: noch schnell diese E-Mail, diese Rechnung, diesen Post. Und schon ist Zeit für den nächsten Termin – oder nur noch für schnelles Einkaufen und Kochen. Abends gehst du meistens später ins Bett, als dir guttut.

Im Spagat zwischen Tun und Sein

Ich befand mich selbst in diesem Dilemma – und machte mir Vorwürfe, dass ich gar nicht im Einklang mit dem bin, was ich eigentlich verwirklichen will. Wenn ich es nicht selbst lebe, wer soll mich ernst nehmen, wenn ich mich selbst nicht ernst nehme?
Ein Coaching-Gespräch mit Karin öffnete mir plötzlich die Augen: Der Anteil, der mich zum ständigen Tun antreibt, will auch nur für mich sorgen. Er möchte, dass alles gut vorbereitet ist, alles bereit für den Start in die Selbstständigkeit. Und ich erkannte: Es ist auch Selbstfürsorge – nur anders.

Ein Bedürfnis – mehrere Strategien

Wie bei allen Bedürfnissen gibt es verschiedene Strategien. In meinem Fall entdeckte ich zwei:

  • ständig tun, bis alles fertig ist – eine Strategie, um mein System zu beruhigen in diesen unbekannten Gewässern des Selbstständigwerdens
  • Sport, Yoga und Spazieren

Ich kann bewusst entscheiden, was heute im Vordergrund steht: Heute ist es wichtig, im Backoffice und mit Texten weiterzukommen. Oder ich gönne mir nach dem Mittagessen eine Pause mit einem Spaziergang in der Natur, weil ich weiß – das regt meine Kreativität an, und danach finde ich neue Ideen und Lösungen.

Selbstfürsorge im Alltag: ganz praktisch

Ein paar Ideen, was ich gerne für mich mache:

  • Körperwohl durch den Markt-Einkauf: gute Lebensmittel für die kommende Woche
  • Seelenwohl mit Besuch von Kulturveranstaltungen, wie„Cagliostro“, am besten mit Freund*innen – Schönheit und Zauber.
  • Mentalwohl: Lazy-Lese-(Sonntag)Abende auf dem Sofa

Und du, was tust du Gutes für dich?

Wie könntest du noch für dich gut sorgen?


Foto Credits: Evelyn Binder

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